
Was die Gärtnernden so umtreibt, sind vor allem drei Fragen:
Was wächst, wenn es (zu) trocken ist?
Was gedeiht, auch wenn es zeitweise im Nassen steht?
Und welche Pflanzen verkraften womöglich den Wechsel von Trockenheit und Nässe?
Antworten bietet der nächste
Thementag am Samstag, 5. September, um 11 und 14 Uhr nach bestem Wissen und Gewissen.
Neugierig bin ich auf Ihre Erfahrungen mit dem trockenen und heißen Juli.

Die kleine Umfrage am Thementag, welche Pflanzen in Ihren Gärten Hitze und Trockenheit ohne Gießen gut überstanden haben, unter anderem folgendes ergeben:
Zuerst wurden Kräuter wie Salvia, Rosmarinus, Lavandula und Thymus aufgezählt, gefolgt von Sedum telephium, Gaura lindheimeri, Aster divaricatus, Clematis recta und Clematis heracleifolia; außerdem zuverlässig waren: Euphorbien und Kalimeris.
Erstaunlich ist, dass die winterharten
Fuchsien gut abgeschnitten haben. Sind sie erst einmal eingewurzelt, kann ihnen die Trockenheit an einem halbschattigen Standort kaum etwas anhaben.

Mit Abstand am häufigsten wurden (Wild)Rosen genannt. Der Rundgang durch die Gärtnerei bestätigt diese Einschätzung. Viele der Rosen wachsen und blühen auch dieses Jahr fröhlich und unbeeindruckt.
Direkt vor dem Arbeitsraum steht auf einem kleinen Geländeversprung Rosa 'Centre Stage'.
Das ist eine Bodendeckerrose mit vielen kleinen, büschelig angeordneten rosa Blüten, die uns von Juni bis November erfreuen. Das Laub ist gesund, weder von Rost noch Verbrennungen gezeichnet – eine Empfehlung!